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Geschichtswerkstatt „kleiner Widerstand im Labertal“

Meldung vom 13.01.2016


Sozialdemokratische Partei Deutschlands 

Ortsverein Aufhausen 

 

 

 

 

Aufhausen, den  08.01.2016 

 

 

 

 

Pressetext der SPD Aufhausen  

 

Geschichtswerkstatt „kleiner Widerstand im Labertal“ 

Anhand des Beispiels der Petzkofener Gastswirtsfrau Maria Mayer wird über die Folgen unerlaubten Handelns in der Nazi Zeit berichtet 

 

Aufhausen: Am 22. Januar 2016 um 19 Uhr lädt der der SPD-Arbeitskreis Labertal mit dem Ortsverein Aufhausen zu einem Themenabend zum „kleinen Widerstand“ gegen das NS Regime in der Region in die Stiftsgaststätte ein. Nach Langquaid, Rottenburg und Geiselhöring ist Aufhausen die vierte Station der Vortragsreihe.  

 

Schon bei der von der SPD organisierten Geschichtswerkstatt zu den Todesmärschen im Juni letzten Jahres wurde deutlich, dass die regionale Geschichtsforschung noch viele offene Fragen zu beantworten hat. „Die Aufrechterhaltung einer entsprechenden Erinnerungskultur darf nicht das Steckenpferd einiger weniger bleiben“, so Hubert Wittmann, SPD Ortsvorsitzender. Zur Geschichtswerkstatt „Todesmärsche“ brachte die SPD Heimatforscher, Zeitzeugen und die interessierte Bevölkerung zusammen und konnte sogar neue Erkenntnisse für die Ortsgeschichte gewinnen.  An diese Vortragsreihe wird jetzt mit der Veranstaltung zum „kleinen Widerstand“ in Aufhausen angeknüpft.  

 

Für das Thema „kleiner Widerstand im Labertal“ hat sich der Referent Albert Eichmeier, seines Zeichens Geschichtslehrer, tief in die Materie in Aufhausen und den zugehörenden Gemeindeteilen eingearbeitet und seitenweise Material aus den Archiven besorgt. Neben dem bekannten Fall von Ludwig Freilinger, dem Schwiegersohn von Karl Valentin, gab es noch andere, die im Bereich der heutigen Gemeinde Aufhausen mit der Obrigkeit in Konflikt kamen. Eichmeier wird exemplarisch am Fall der Gastwirtsehefrau Maria Mayer aus Petzkofen erklären, wie in Aufhausen und Umgebung der "kleine Widerstand“ gegen das NS Regime aussah.  

 

Für Maria Mayer bedeutete ihr „Vergehen“ gegen das sogenannte Heimtückegesetz ein Jahr und sechs Monate Haft im Frauengefängnis. Und das obwohl sie vier  Kinder zu versorgen hatte. Albert Eichmeier wird dazu die komplette Fall-Akte präsentieren können. Zusätzlich konnte er, neben anderen Originaldokumenten, Ausschnitte aus der „Aufhausener Zeitung“ aus der Zeit nach der Machtergreifung ausfindig machen, die er ebenso vorstellen wird.  

Die Bevölkerung ist eingeladen, eigene Erinnerungen und ggf. Aktenmaterial beizusteuern. Der Eintritt ist frei.


 

 


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