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Ausbringverbot (Kernsperrfrist) nach Düngeverordnung

Meldung vom 25.09.2014


Amberg,22.09.2014 

 

Allgemeinverfügung 

 

Verlegung des zeitlichen Ausbringverbotes (Kernsperrfrist) auf Grünland                         nach Düngeverordnung  

 

Das für die Oberpfalz zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Amberg setzt nach § 4 Abs. 5 der Düngeverordnung das Verbot der Ausbringung (Kernsperrfrist) von Düngemitteln mit einem wesentlichen Gehalt an verfügbarem Stickstoff (z. B. Gülle und Jauche), ausgenommen Festmist ohne Geflügelkot, in den 

                                             

Landkreisen Amberg-Sulzbach, Cham, Neumarkt, Neustadt/Waldnaab, Regensburg, Schwandorf, Tirschenreuth, sowie in den kreisfreien Städten Amberg, Regensburg und Weiden 

 

bei Grünland auf die Zeit vom 1. Dezember 2014 bis 15. Februar 2015 fest. 

 

Die besonderen Verhältnisse im Grünland bezüglich der Verwertung von Nährstoffen aus flüssigen Wirtschaftsdüngern rechtfertigen eine Verlegung der Sperrfrist. Insbesondere auf den im Frühjahr meist frostgefährdeten oder schneereichen, feuchten oder hängigen Grünlandflächen in den genannten Gebieten wird durch die Verschiebung der Kernsperrfrist eine bessere Nährstoffausnutzung und bodenschonendere Gülleausbringung im Herbst ermöglicht. 

 

Auf Ackerland gilt der in der Düngeverordnung festgelegte Zeitraum vom 1. November 2014 bis 31. Januar 2015. Während dieser Zeit dürfen nach § 4 Abs. 5 der Düngeverordnung ebenfalls keine Düngemittel mit einem wesentlichen Gehalt an verfügbarem Stickstoff (z. B. Gülle und Jauche), ausgenommen Festmist ohne Geflügelkot, aufgebracht werden. 

 

Unabhängig davon dürfen Düngemittel mit wesentlichen Gehalten an Stickstoff und Phosphat auch dann nicht ausgebracht werden, wenn der Boden überschwemmt, wassergesättigt, gefroren oder durchgängig höher als 5 cm mit Schnee bedeckt ist. 

Auch Festmist darf unter diesen Bedingungen nicht ausgebracht werden.  

 

Die Verschiebung der Kernsperrfrist gilt nicht für weitergehende Auflagen aus Wasserschutzgebietsverordnungen. 

 

Bei Verstößen gegen die Düngeverordnung wird ein Bußgeldverfahren eingeleitet und es sind Sanktionen im Rahmen von Cross Compliance zu erwarten. 

 

 

gez. 

 

Josef Rupprecht, LD 

Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Amberg 

Fachzentrum Agrarökologie 

 

 


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