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Vogelgrippe Verfahren und Meldung

Meldung vom 21.11.2016


aus gegebenem Anlass möchten wir Ihnen die Vorgehensweise beim Auffinden verendeter Vögel aufzeigen, die im Verdacht stehen mit Vogelgrippe infiziert zu sein. 

 

1.       Bei einzelnen toten Singvögeln ist behördlicherseits nichts veranlasst. Die Tiere können von jedermann bei Bedarf in der Restmülltonne entsorgt werden. Beim Anfassen sollten Plastikhandschuhe (wie generell beim Anfassen toter Wildtiere) getragen und die Kadaver in Kunststoff-/Plastiktüten verpackt und zugebunden/verknotet werden. Wer keine Schutzhandschuhe hat, kann auch eine Plastiktüte direkt über das tote Tierstülpen und den Beutel dann verschließen. 

2.      Totes Wassergeflügel (Wildenten, Wildgänse, Schwäne usw.) sowie größere Wildvögel (Möwen, Reiher …) werden dem Veterinäramt gemeldet.  

3.       Die Tiere können dann entweder von Mitarbeitern der Bauhöfe eingesammelt (Schutzhandschuhe; Verpackung in stabilen Kunststoffsäcken) und bis zur Abholung an den Bauhöfen zwischengelagert werden oder werden direkt von Mitarbeitern des Veterinäramtes oder den Alarmbeamten abgeholt. Einsatzkräfte der Feuerwehren können ebenfalls herangezogen werden, wenn besonderes Gerät für das Einsammeln erforderlich sein sollte. 

4.      Außerhalb der Dienstzeit ist das Veterinäramt in Notfällen (z.B. größeres Schadensereignis) über den Alarmbeamten des Landratsamtes oder über die Polizeidienststellen erreichbar. Eine Beprobung  bzw. Versendung von Proben ist  jedoch ausschließlich während der üblichen Dienstzeiten möglich (Besetzung des Labors erforderlich), so dass eine Benachrichtigung während der üblichen Dienstzeiten in der Regel ausreichend sein wird. 

 

Kosten für das Einsammeln und die Weiterleitung an das Veterinäramt trägt die Gemeinde selbst. 

 

Jan Schönbrunner 

Landkreis Regensburg 

 

Telefon 0941 4009-312 | Telefax 0941 4009-480 

jan.schoenbrunner@lra-regensburg.de 

kats@lra-regensburg.de   

 

www.landkreis-regensburg.de 


Ausstehende Geflügelbestände beim Landratsamt melden
 

  

Regensburg (RL). Zum Schutz vor einer weiteren Ausbreitung der Vogelgrippe wurde am Freitag, 18.11., bayernweit eine allgemeine Stallpflicht erlassen, die sowohl für gewerbsmäßige Geflügelhalter als auch für Züchter und Privatpersonen, die Geflügel halten, gilt.  

  

Zusätzlich erinnert nun das im Landratsamt angesiedelte Veterinäramt alle Geflügelhalter - sowohl gewerbliche als auch Hobbyhalter - daran, ihren Bestand oder Änderungen umgehend anzumelden, falls sie ihrer Meldepflicht nach der Viehverkehrsordnung noch nicht nachgekommen sind. Danach hat jeder Halter unabhängig von der Größe des Bestandes von Hühnern, Enten, Gänsen, Fasanen, Trut-, Perl- und Rebhühnern, Laufvögel und Tauben seine Haltung - unter Angabe seines Namens, seiner Anschrift, der Anzahl der im Jahresdurchschnitt gehaltenen Tiere, ihrer Nutzungsart und ihres Standortes - sowie etwaige Änderungen bei der zuständigen Veterinärbehörde anzuzeigen.  

  

Ein entsprechendes Formular ist auf der Homepage des Landkreises unter der Rubrik Aktuelles – Ausstehende Geflügelbestände beim Landratsamt melden - zum Download hinterlegt. Das ausgefüllte Formular ist per E-Mail, Post oder Fax oder an das Veterinäramt zu senden. Die Meldepflicht gilt für den gesamten Landkreis Regensburg. 

  

Kontakt: 

Landratsamt Regensburg 

Abteilung Veterinäramt 

Tel. 0941 / 4009 – 52o 

E-Mail: veterinäramt@lra-regensburg.de 

Fax: 0941 / 4009 - 560 

  

  

Derzeit kein Verdachtsfall im Landkreis bekannt 

Zum Stand heute, 22.11.16 (11.30 Uhr) gibt es im Landkreis Regensburg keinen Verdachtsfall auf Vogelgrippe. Daher gilt die Stallpflicht für Haus- und Nutzgeflügel im Landkreis Regensburg als Vorsichtsmaßnahme. Verstöße können jedoch als Ordnungswidrigkeiten nach § 76 des Tierseuchengesetzes geahndet werden. Mit dem Wegsperren der Tiere soll der Kontakt zu Wildtieren vermieden werden, die Geflügel aus Betrieben sowie aus privater Haltung anstecken könnten. Das Landratsamt bittet die Bürgerinnen und Bürger, verendetes Wassergeflügel (Wildenten, Wildgänse, Schwäne usw.) sowie größere Wildvögel (Möwen, Reiher etc.) dem Veterinäramt, der jeweiligen Gemeinde oder der Polizei zu melden. Tote Tiere sollten auf keinen Fall ohne Schutzhandschuhe berührt werden.  

  

Informationen auf der Landkreis – Homepage  

Auf der Homepage des Landkreises (www.landkreis-regensburg.de) ist sowohl die Allgemeinverfügung  des Landratsamtes vom 18.11. zur Stallpflicht, die Pressemitteilung des Umweltministeriums sowie die  Eilverordnung des Bundes vom 18.11 über zusätzliche Biosicherheitsmaßnahmen in kleinen Geflügelhaltungen abrufbar. Ebenso wurde eine Verlinkung zum Informationsangebot des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit  aufgenommen. 

  

  

Mit freundlichen Grüßen 

  

Claudine Pairst 

  

  

Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 

Altmühlstraße 3 | 93059 Regensburg 

Telefon 0941 4009-433 | Telefax 0941 4009-288 

claudine.pairst@lra-regensburg.de 

pressestelle@lra-regensburg.de   

  

www.landkreis-regensburg.de 

 


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