Gemeinde Aufhausen - VG Sünching - Landkreis Regensburg

Aufhausen ist eine der ältesten Siedlungen des südlichen Landkreises Regensburg.

Blick auf AufhausenAuf einem das Tal der Großen Laber beherrschenden Höhenzug gelegen, ist es geographisch der Mittelpunkt des Labertales von Schierling bis Schönach.

In wirtschaftlicher Hinsicht spielte Aufhausen im Mittelalter und in der Neuzeit eine bedeutende Rolle als wirtschaftlicher Mittelpunkt des Labertales. Seit 1267 wird der Kirchweihmarkt - der sog. Bartholomäusmarkt - durchgeführt. Das Marktrecht wurde durch Heinrich II von Kärnten verliehen. Bis zu Beginn unseres Jahrhunderts war mit dem Jahrmarkt auch ein Viehmarkt verbunden.

Die Bedeutung des Marktes und der Ortschaft Aufhausen für die Versorgung des Umlandes ergibt sich daraus, daß in Aufhausen fast sämtliche Handwerkszweige und Dienstleistungen vertreten waren, von den Tafernwirtschaften über das Nahrungsgewerbe bis zu den ländlichen Handwerkern wie Säckler, Hutmacher, Gerber, Seiler, Taschner, Uhrmacher usw. und Bader. Da ist es verständlich, daß bald nach München im Jahr 1855 einer der ersten „Meister- und Gesellenvereine“ auf dem Lande in Aufhausen gegründet wurde. Diese Jahrhunderte alte Tradition des heimischen Handwerks ist auch der Grund, warum der Kirchweihmarkt auch heute noch zu den bestbesuchten Märkten des südlichen Landkreises und des Labertales zählt.

Die Gemeinde Aufhausen besteht aus Aufhausen und den 1971 eingemeindeten Ortschaften Triftlfing, Hellkofen, Petzkofen, Irnkofen und Niederhinkofen.

Die Gemeinde Aufhausen bildet mit den eingegliederten Ortschaften eine gewachsene Einheit mit über 1.700 Einwohner und einer Gesamtfläche von 27 km².

Während die eingemeindeten Ortschaften hauptsächlich landwirtschaftlich ausgerichtet sind, ist die Bevölkerung in Aufhausen stark gemischt. Neben kleineren und mittleren Landwirtschaftsbetrieben und kleineren Gewerbebetrieben ist ein hoher Prozentsatz als Arbeiter, Angestellte und Beamte tätig.

Dies zeigt sich schon in der regen Bau- bzw. Siedlungstätigkeit. Die im Gemeindebereich ansässigen Arbeiter und Angestellten fahren täglich als Pendler in den Raum Regensburg / Neutraubling.